Selbstanalyse

zeigen Sie warum sie der passende Bewerber sindBetrachtet man den Tagesablauf eines arbeitstätigen Menschen, stellt man fest dass neben acht Stunden Schlaf der größte teil des Tages mit der Arbeitszeit und dem Arbeitsweg ausgefüllt ist. Das zeigt uns, dass die Arbeit mehr als nur eine Erwerbstätigkeit ist. Wenn man eine Beschäftigung eingeht, richtet man praktisch sein Leben danach aus. Ebenso übernimmt man mit einer Berufsbezeichnung auch ein Grundbild, welches die Gesellschaft mit dem Beruf assoziiert. Deshalb ist es wichtig sich noch vor der Bewerbung um eine Arbeitsstelle mit sich selbst auseinander zu setzen. Die Selbstanalyse ist ein grundlegender Schritt im Bewerbungsverfahren.

Die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen ist eine Frage die nicht nur den Arbeitgeber interessieren sollte. Man muss sich im Voraus klar werden über welche Fähigkeiten man verfügt und welchen Erfahrungsstand man bereits mitbringt. Viele Bewerber neigen dabei regelrecht zu Untertreibungen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass auch die alltäglichen Aufgaben die man bei seiner vorhergehenden Arbeit erledigte zum Fähigkeitsprofil dazugehören. Urlaubsvertretungen sowie die Teilnahme an bestimmten Aktionen können ebenfalls große Erfahrungswerte beherbergen. Selbstverständlich fließen auch die besuchten Fort- und Weiterbildungen mit ein. Die Selbstanalyse hat zweierlei Funktionen, zum einen kann man anhand seiner Fähigkeiten die gegebenen Stellenangebote eingrenzen, zum anderen aber ergibt sich die Möglichkeit neue Berufszweige zu ergründen.

Der ideale Bewerber muss soziale kompetenz haben und sich dennoch durchsetzen können.Häufig werden allerdings über den ganzen Qualifikationen die persönlichen Interessen außen vor gelassen. Dabei ist es ein wichtiger Faktor der über die Zufriedenheit im Beruf entscheidet. Wie bereits oben erwähnt macht die Arbeitszeit mehr als die Hälfte unseres aktiven Lebens aus, weshalb man sich mit seiner Arbeit auch identifizieren sollte. Betrachtet man die Arbeit nur als eine Möglichkeit zum Geldverdienen, sind Persönlichkeitszweifel praktisch vorprogrammiert. Bei der Frage nach den gewünschten Tätigkeitsbereichen ist es wichtig Ehrlich zu sich selbst zu sein. Neben der benötigten Qualifikation für eine bestimmte Position entscheidet auch die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Dabei gilt, je höher die Position desto mehr Verantwortung die man zu tragen hat.

Hat man seine Qualifikationen erfasst und auch seine Interessen berücksichtigt, gilt es noch eine entscheidende Frage zu klären. Schließlich hat der Mensch nicht nur Neigungen sondern auch viele Abneigungen. Deshalb muss man sich auch einmal die Frage stellen welche Tätigkeiten oder Arbeitsorte für einen generell nicht in Frage kommen. Dies ist eine durchaus kritische Frage. Zum einen kann es passieren, dass man Berufe und Tätigkeiten von Vornherein auf die schwarze Liste setzt obwohl man eigentlich damit klarkommen würde. Dadurch würde man sich bei der Arbeitssuche und der Bewerbung selber Steine in den Weg legen. Andererseits ist der Satz „Ich würde nie…“ in der Gesellschaft kritisch geprägt.

Hat man diese drei Fragen möglichst ehrlich und ausführlich für sich beantwortet, kann man die Selbstanalyse als abgeschlossen betrachten. Wobei natürlich dies ein dauerhafter Prozess innerhalb des Bewerbungsverlaufs ist und somit gar nicht abgeschlossen sein kann. Im Laufe des Bewerbungsverfahrens kommt man in der Regel einige Male dazu seine Anforderungen sowie sein Profil anzupassen. Es sei außerdem noch einmal betont, dass das Qualitätsprofil so ausführlich wie möglich gestaltet wird. Sicherlich braucht man nicht alle seine Fähigkeiten bei jeder Bewerbung anzugeben, doch je ausführlicher und abwechslungsreicher das Qualitätsprofil und je besser es belegt ist umso flexibler ist man beim Bewerbungsschreiben.

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